Dass der Mensch in bisher ungeahntem Ausmaß in seine Evolution eingreift, scheint keineswegs mehr bloße Utopie angesichts der Versuche, organisches Leben im Labor zu konstruieren. Die Tagung reflektiert die aktuellen Prozesse interdisziplinär und wagt Prognosen. In Kooperation mit dem Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité und dem Künstler Reiner Maria Matysik. Gefördert von der Heckmann Wentzel Stiftung.
Anmeldungen nur noch für den 17.09. unter: jahresthema@bbaw.de
Die Werke des Künstlers Reiner Maria Matysik reflektieren die Zukunft der menschlichen Evolution in einer Welt, in der es möglich ist, Leben in umfassender Weise neu zu gestalten. In Kooperation mit dem Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité. Mit freundlicher Unterstützung des Deutschen Instituts für Zell- und Gewebeersatz. Die Vernissage findet am 16. September um 19 Uhr im Museum statt. Gefördert von der Schering Stiftung.
Wo wir früher körperliche Unvollkommenheit durch Prothesen ausgeglichen haben, können wir bald mit Hilfe
gentechnisch veränderter embryonaler Stammzellen den gesamten Bauplan
des Menschen umkonstruieren. Dies führt zu grundlegenden
philosophischen und ethischen Fragen. Der
Mensch als ein sich selbst konstruierendes System – was wird die Zukunft
dieses Entwurfes sein? Ein Vortrag von Jens Reich.