Jahresthema 2017|18

Sprache

Beim Blick auf die Sprache wird die Vielfalt der Weltbezüge sichtbar, deren Reflexion für die Konstitution und den Zusammenhalt von Lebens- und Wissensgemeinschaften bedeutend ist. Die Frage nach der Sprache beinhaltet daher immer die Frage des gegenseitigen Verstehens und ist für den Diskurs in allen wissenschaftlichen Disziplinen ebenso bedeutend wie für das soziale Miteinander.


Mit dem neuen Jahresthema 
möchte die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften vielfältige Sichtweisen auf den Gegenstand "Sprache" eröffnen und Einblicke in aktuelle Forschungsfragen vermitteln, die die sprachliche Verfasstheit unserer Lebenswelt thematisieren.

 

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Salon Sophie Charlotte 2018 | 20. Januar 2018 | 18:00 Uhr - 24:00 Uhr

Ist Sprache eine Waffe?

1929 schreibt Kurt Tucholsky alias Peter Panter in einer seiner berühmten Glossen: „Sprache ist eine Waffe. Haltet sie scharf.“ Aber können Worte wirklich die Welt verändern? Der „Salon Sophie Charlotte 2018“ ist dem Nachdenken über die Wirkung von Sprache, über unsere Sprache als Instrument gewidmet.
Sprache verändert sich, Sprachen sterben aus, digitale Sprachassistenten revolutionieren unser Leben. Sprache lässt uns träumen, sie dient der Bewusstwerdung, der Verständigung, wir erschaffen mit ihr Utopien ebenso wie Poesie. Sie zeigt uns Möglichkeiten und Grenzen auf und manchmal ist sie auch eine Waffe.

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Podiumsgespräch mit Lesung | 12. März 2018 | 18:00 Uhr

Uwe Johnson – Arbeit am Text

Von der Uwe Johnson-Werkausgabe der BBAW erschien 2017 der erste Band „Mutmassungen über Jakob“. Die Herausgeber sprechen über die editorische Arbeit und beleuchten anhand konkreter Entscheidungen des Autors, wie sorgfältig Johnson mit Sprache und Sprachen, mit Verstehen und Missverstehen umgeht. Felix Römer liest Auszüge aus dem Roman.

Anmeldung bis zum 08.03.2018 unter diesem Link.

Weitere Informationen folgen.

Öffentlicher Abendvortrag | 20. März 2018 | 18:00 Uhr

Zum Verhältnis von Sprache und Kognition

Der Zusammenhang von Sprache und Kognition ist seit der Antike Gegenstand sprachphilosophischer und sprachwissenschaftlicher Theorien. Methoden der empirischen Linguistik, der Psychologie und der Neurowissenschaften werden heute eingesetzt, um zu klären, inwieweit kognitive Prozesse an die Sprache gebunden sind.
Vortrag: Christiane von Stutterheim

Anmeldung bis zum 16.03.2018 unter diesem
Link.

Weitere Informationen folgen.

Tagung | 4. Dezember 2017 | 10:00 Uhr

Kurz und gut! Kommunikation in den Geisteswissenschaften in Zeiten von Twitter, Slam und „alternativen Fakten“

Der Zwang zur Kürze bestimmt die aktuelle Wissenschaftskommunikation. Aber sind wissenschaftliche Inhalte nicht zu komplex, um in nur 140 Zeichen, 10 Minuten oder sechs Bildern dargestellt zu werden? Oder verliert die Wissenschaft an öffentlicher Relevanz, wenn sie sich dem Anspruch auf Knappheit und Partizipation verwehrt?
In Kooperation mit dem Exzellenzcluster Topoi und dem DFG-Graduiertenkolleg „Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen“.

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Dr. Constanze Fröhlich

Initiative Jahresthema
wissenschaftliche Koordination

Tel: +49 (0)30 20370 586


constanze.froehlich@bbaw.de

Jägerstraße 22-23
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