Akademie frei Haus! Im Moment können Sie nicht zu uns, daher kommen wir zu Ihnen. Zweimal die Woche treffen Sie eines unserer Akademiemitglieder „Auf ein Akademisches Viertel …“ Herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sprechen über aktuelle Forschungsthemen und darüber, was sie an ihrer Disziplin fasziniert. Sie erzählen von alten und neuen „Naturgemälden“ und diskutieren, was Wissenschaftskommunikation für sie bedeutet. Und nicht zuletzt berichten sie, wie sich ihr Forschungsalltag in Zeiten von Corona verändert hat.

Ein Podcast der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und des Jahresthemas 2019|20 „Naturgemälde“. Die Interviews führen Ann-Christin Bolay und Friederike Krippner. Der Podcast ist verfügbar in den Mediatheken des Jahresthemas und der BBAW und kann auf Spotify, Deezer, Google Podcast oder Soundcloud abonniert werden.

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Folge 27 | 07.07.2020: In der vorerst letzten Folge von "Auf ein Akademisches Viertel mit..." sprechen die Macherinnen des Podcasts, Ann-Christin Bolay und Friederike Krippner, mit Martin Grötschel. Der Mathematiker und Akademiepräsident erklärt, warum man Modellierung als modernes „Naturgemälde“ begreifen kann, wie die Akademie bisher durch die Corona-Krise gekommen ist und warum die Krise gezeigt hat, dass man im Mathematikunterricht aufpassen sollte.


Folge 26 | 03.07.2020: Die Historikerin und Direktorin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin Ute Frevert erklärt, wie sich das Gefühl Ehre im Laufe des 20. Jahrhunderts verändert hat, inwiefern Gefühle die politischen und gesellschaftlichen Debatten um die Corona-Pandemie bestimmen, und warum es ein Glück ist, Geisteswissenschaftlerin zu sein.


Folge 25 | 30.06.2020: Die Kunsthistorikerin und Japanologin Melanie Trede spricht über Querrollen, Brainstormings mit Studierenden und darüber, wie eng Natur, Kunst und Kultur in Japan miteinander verwoben sind.


Folge 24 | 26.06.2020: Der Elektrotechniker und Leiter des Institut Berlin der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt Tobias Schäffter erklärt, wie sein Institut versucht, die Magnetresonanztomographie auf ein neues Niveau zu heben, was man in seinem Fach auch heute noch von Leonardo da Vinci lernen kann und wieso Interdisziplinarität etwas mit dem Erlernen verschiedener Sprachen zu tun hat.


Folge 23 | 23.06.2020: Der Infektionsimmunologe Andreas Diefenbach spricht über das Corona-Virus und über seine Forschungen zur Immunität, über das Gedächtnis unseres Immunsystems, die deutsche Rationalität im Umgang mit der Krise und die neue Aufmerksamkeit für Wissenschaft in der Öffentlichkeit.


Folge 22 | 19.06.2020: Der Romanist und Sprachwissenschaftler Jürgen Trabant spricht über die Nähe der Brüder Wilhelm und Alexander von Humboldt, erklärt, inwiefern Sprachphilosophie politisch ist, und verrät, was er in Zeiten von Corona schmerzlich vermisst.
 


Folge 21 | 16.06.2020: Die Islamwissenschaftlerin Gudrun Krämer erzählt von Hasan al-Bannā als Architekten des Islamismus, spricht über das Verhältnis von Nähe und Distanz zu ihren Forschungsthemen und über die Schwierigkeiten, mit denen sie als Expertin für den Islam in der Öffentlichkeit konfrontiert ist.
 


Folge 20 | 12.06.2020: Der Prähistoriker und Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Hermann Parzinger spricht über seine zwei Schreibtische, Kulturzerstörung von der Antike bis heute, die Rückgabe von Kulturgütern und über das  Masken-Nähen in Zeiten von Corona.


Folge 19 | 09.06.2020: Die Philosophin Susan Neiman spricht über Vergangenheitsaufarbeitung als spezifisch deutschen Begriff, die unterschiedlichen Reaktionen von Deutschen und Amerikanern auf ihr Buch „Von den Deutschen lernen“ und über das Einstein Forum Potsdam in Zeiten von Corona.


Folge 18 | 02.06.2020: Der Forst- und Bodenwissenschaftler und Vorstand des GeoForschungsZentrums Potsdam Reinhard Hüttl spricht über die Auswirkungen des Klimawandels auf historische Gärten, das enge Verhältnis von Grundlagenforschung und angewandter Wissenschaft und er erklärt, warum es nicht reicht, ausschließlich auf das Senken der CO2 Emissionen zu fokussieren.


Folge 17 | 29.05.2020: Die Soziologin und Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung  Jutta Allmendinger spricht über Vertrauen in komplexen Gesellschaften, die Retraditionalisierung von Familien in der Corona-Krise und sie erklärt, warum in der Krise trotzdem das Potential für eine bessere Arbeitswelt steckt.


Folge 16 | 26.05.2020: Der Historiker Etienne François spricht über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede mittelalterlicher Epidemien und der heutigen Corona-Krise, über Sündenböcke und die Logik aktueller Grenzschließungen und über die Hoffnung nach überstandenen  Epidemien.


Folge 15 | 22.05.2020: Die Politikwissenschaftlerin Katharina Holzinger spricht über die weltweite Verbreitung eines Nebeneinanders von traditionalen und staatlichen Strukturen, die komplexe politische Situation in Uganda und über ausgefallene Forschungsreisen angesichts der Corona-Pandemie.


Folge 14 | 19.05.2020: Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann spricht über die notwendige Neuerfindung des Nationenbegriffs, über das Glück akademischer Auszeiten und über den Mundschutz als neues Symbol des Gemeinsinns.


Folge 13 | 15.05.2020: Der Geochemiker Friedhelm von Blanckenburg spricht über den Chimborazo zu Humboldts Zeiten und heute, die unterschiedlichen Rollen der Wissenschaftskommunikation beim Klimaschutz und in der Corona-Krise, über den Wissenschaftsfilm „Die Haut der Erde“ und über die schwierige Frage, ob der Verzicht auf Flüge durch Klimawissenschaftler*innen sinnvoll ist.


Folge 12 | 12.05.2020: Die Altorientalistin Eva Cancik-Kirschbaum erklärt, wie man mit neuen Begriffen über alte Gesellschaften sprechen kann und wo die Grenzen des Digitalen im Umgang mit Keilschrift und alten Tonscherben liegen.


Folge 11 | 07.05.2020: Der Astrophysiker und ESA-Wissenschaftsdirektor Günther Hasinger spricht über den Zusammenhang von dunkler Materie und schwarzen Löchern, über umweltfreundlichen Raketenantrieb und darüber, wie er die Corona-Zeit in Madrid erlebt.


Folge 10 | 05.05.2020: Der Neurobiologe Martin Korte spricht über wissenschaftliche Kooperationen in Zeiten der Krise, über seine Vorliebe für Vorträge vor Publikum und seine Abneigung gegenüber dem Begriff „Social
Distancing“.


Folge 9 | 30.04.2020: Die Verhaltensforscherin Julia Fischer im Gespräch über das Sozialverhalten von Guinea-Pavianen, das frühe Aufstehen im Feld und warum die Corona-Krise auch eine Krise für die Langzeitforschung ist.


Folge 8 | 28.04.2020: Die Musikwissenschaftler*innen Dörte Schmidt und Matthias Pasdzierny sprechen über Hierachien im digitalen Raum und sie erklären, warum der Komponist Bernd Alois Zimmermann jammen in Zeiten von Social Distancing wohl interessant gefunden hätte.


Folge 7 | 24.04.2020: Der Mathematiker und Präsident der Freien Universität Berlin Günter Ziegler spricht über das frisch gestartete Kreativsemester, seine Faszination für das 24-Zell und über neue Forschungsthemen der Berlin University Alliance angesichts der Pandemie.


Folge 6 | 21.04.2020: Der Romanist und Komparatist Ottmar Ette im Gespräch über Alexander von Humboldts „Naturgemälde“, über Humboldts Interesse an Seuchen – und über Gelassenheit.


Folge 5 | 18.04.2020: Die Ethnologin, Vizepräsidentin der Akademie und designierte Präsidentin des Goethe-Instituts Carola Lentz spricht über ihr neues Buch zur Erinnerungspolitik, über ihre eigene Aufnahme in eine Familie in Ghana und über europäisch-afrikanische Beziehungen in Zeiten von Corona.


Folge 4 | 14.04.2020: Der Kirchenhistoriker Christoph Markschies spricht über antike christliche Literatur, seine Vorbereitungen auf das Amt des Akademiepräsidenten und über eine rote Ampel, die sein Leben entscheidend beeinflusst hat.


Folge 3 | 07.04.2020: Die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy spricht über afrikanische Kulturgüter in europäischen Museen, über geschlossene Archive und über ihre Sorge, dass die derzeitige Corona-Krise negative Effekte für die Vernetzung von europäischen und afrikanischen ForscherInnen haben könnte.


Folge 2 | 03.04.2020: Die Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger erläutert, warum nachfolgende Generationen weitaus milder über Friedrich Wilhem I. urteilten als dessen Zeitgenossen, und sie erklärt, wie die Fellows am Wissenschaftskolleg zu Berlin in Zeiten von Corona arbeiten.


Folge 1 | 01.04.2020: Astrophysiker Matthias Steinmetz spricht über die Milchstraße als modernes Naturgemälde, den Carbon Footprint von Wissenschaftlern und darüber, welche Auswirkungen Corona auf den interplanetaren Raum hat.